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Ein ungewöhnliches Geschenk am Nikolaustag – die 11-jährige Karyna erfuhr, dass sie eine Spenderniere erhalten würde. Das Mädchen hatte fünf Jahre darauf gewartet.
Mit sechs Jahren kam Karyna ins Okhmatdyt. Ihre Niere versagte, und später gaben ihre Eltern sie auf. Die ganze Zeit waren nur Freiwillige und das Personal der medizinischen Einrichtung an ihrer Seite, und das Leben des Mädchens wurde durch Hämodialyse – ein Gerät für künstliche Nieren – aufrechterhalten.
Die Freiwilligen der öffentlichen Organisation "Mutter und Kind" sammelten Geld – 60.000 Euro. Eine Vormundschaft wurde arrangiert und das Kind zur Untersuchung nach Minsk geschickt. Die dortigen Ärzte stimmten der Operation zu und versichern, dass die Wartezeit auf einen Spender nicht lange dauern wird.
Nach allen Gerichtsverfahren und Anhörungen wurde unser Freiwilliger der Wohltätigkeitsorganisation "Mutter und Kind" ihr Vormund. Die Mittel wurden buchstäblich innerhalb weniger Monate gesammelt, und sobald wir die Rechnung in den Händen hielten, erfuhr ein unbekannter Wohltäter davon. Er wünschte, anonym zu bleiben, und bezahlte Karynas Behandlung vollständig.