Wenn der Kampf um Kinderleben zur Lebensaufgabe wird
15.05.2026
Die Gründerin der Wohltätigkeitsorganisation "Mutter und Kleinkind", Alla Vasylivna, sprach auf einem Frauenforum und teilte mit dem Publikum eine Erfahrung, die für sie nie nur Arbeit war.
Eine Erfahrung des Kampfes um Kinderleben. Von Entscheidungen, die sofort getroffen werden müssen. Von Glauben, wenn es fast keine Hoffnung gibt.
Sie wird oft gefragt, wie der Krieg den Ansatz der Stiftung zur Hilfe verändert hat.
Er hat ihn erheblich verändert. Er hat sowohl die Herausforderungen als auch die Verantwortung vergrößert.
Die Stiftung rettet Kinderleben und Gesundheit. Und der Krieg hat leider nur die Zahl der Kinder erhöht, die dringend Hilfe, Behandlung, Evakuierung, Rehabilitation und langfristige Unterstützung benötigen.
Viele Stiftungen haben sich während des Krieges auf die Unterstützung der Streitkräfte umgestellt. Die Wohltätigkeitsorganisation "Mutter und Kleinkind" blieb eine jener Stiftungen, die systematisch mit Kindern arbeiten – in ihre Gesundheit, Behandlung, Genesung und Zukunft investieren.
Auf dem Forum sprach Alla Vasylivna über Kinder, die die Stiftung während des Krieges evakuiert hat.
Über Sofijka, die ihre Mutter, ihre Katze und ihren Arm verlor.
Über Kyrylko, dessen Familie starb und der selbst schwere Verletzungen hatte und riskierte, nie wieder gehen zu können.
Über Kinder, für die die Stiftung im Ausland nach Behandlung suchte, Transporte, Ärzte, Rehabilitation organisierte – und um jede Möglichkeit kämpfte, Leben und lebenswichtige Funktionen zu erhalten.
Alla Vasylivna sagt immer: Wenn es auch nur ein Prozent Chance gibt, ein Kind zu retten – wird die Stiftung dafür kämpfen.
In der Geschichte der Stiftung gab es Kinder, denen fast keine Prognosen gegeben wurden. Aber das Team glaubte. Suchte nach Lösungen, tat alles Mögliche. Und gab den Kindern Gesundheit und die Möglichkeit auf ein erfülltes Leben zurück.
Besonders dankte Alla Vasylivna Tetiana Volynets – einer der ersten und größten Wohltäterinnen der Stiftung, die seit vielen Jahren systematisch die Arbeit der Organisation unterstützt.
Für die Gründerin war es wertvoll, sie unter den Gästen des Forums zu sehen. Und besonders berührend – ihre warmen Worte nach der Rede zu hören.
Hinter jedem solchen Menschen steht nicht nur Hilfe. Dahinter stehen gerettete Geschichten. Kinder, die rechtzeitig behandelt wurden. Familien, die Unterstützung spürten. Schicksale, die verändert wurden.
Die Stiftung schätzt jeden Wohltäter unendlich, denn mit jedem entsteht eine besondere Geschichte von Vertrauen, Unterstützung und gemeinsamem Kampf.
Und genau dank dieser Unterstützung kann die Stiftung das Wichtigste tun – ukrainische Kinder retten.
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